Playa de Palma · Mallorca · seit 2018
Neun Freunde, ein Flieger, drei Nächte. Einmal im Jahr machen wir die Playa de Palma zu unserem Wohnzimmer.
Countdown bis zum Abflug
Nächste Tour:
Die Mannschaft
Wir kennen uns länger, als wir zugeben wollen. Jeder hat an Bord seine Aufgabe – und jeder hält sich daran. Meistens.
Ungeschriebene Gesetze, jetzt geschrieben
Sieben Regeln. Wer eine bricht, zahlt eine Runde für alle neun.
Angereist wird gemeinsam, abgeflogen wird gemeinsam. Sitzplätze verhandeln wir am Gate.
Das Hausgetränk wird nicht diskutiert. Wer etwas anderes bestellt, begründet es vor versammelter Mannschaft.
Kein Mittagessen, kein Turnier, kein Programm. Nur Liege, Schatten und volles Glas – bis die Sonne weg ist.
2018 kam der Flieger zu spät, das Geld kam zurück – und wanderte direkt in die nächste Reise. Seitdem fahren wir jedes Jahr.
Wer krebsrot zum Abendessen erscheint, übernimmt am nächsten Tag den Liegendienst.
Deshalb gibt es von den besten Abenden kein einziges Foto. Nur neun Versionen der Geschichte.
… bleibt an der Playa. Und in dieser Galerie – aber nur, was wir zeigen wollen.
Das Hausgetränk
Kein Cocktail, eine Haltung. So wird er bei uns gebaut – und so viel brauchen neun Jungs am Pool.
Ein Glas, 0,3 l
Longdrinkglas erst mit Eis füllen, dann Rum, dann Cola am Löffel entlang eingießen. Limetten ausdrücken, kurz umrühren, fertig. Einmal umrühren zu viel und die Kohlensäure ist weg.
Einkaufsrechner für den Pooltag
Das sind 5 Gläser pro Jung.
Gerundet auf ganze Einheiten – lieber eine Flasche zu viel als der Gang zum Supermercado um Mitternacht.
Der wichtigste Tag der drei
Kein Mittagessen, kein Programm, keine Diskussion. Nach dem Frühstück gibt es Bacardi Cola am Pool – bis die Sonne untergeht.
Wenn die Sonne weg ist
Duschen, Trikot an, Mütze auf. Was danach kommt, steht in keinem Ablaufplan – und auf keinem Foto, weil die Handys eingesammelt werden.
Drei Nächte reichen. Für mehr wäre keiner von uns gebaut.
Grundnahrungsmittel
Drei Gerichte, die jedes Jahr genau so wieder bestellt werden.
Steak, Spieße, Bratwurst, Pommes, Krautsalat. Für einen zu viel, für zwei zu wenig – wir teilen trotzdem nie.
Für die Tage, an denen nicht der Pool regiert. Dauert genau so lange, wie das Bier daneben kalt bleibt.
Auf dem Rückweg an der Promenade. Joghurt-Himbeer, im Gehen, mit Meer im Hintergrund – Ressort des Reiseleiters.
Ein Jahr, eine Zeile
Angefangen hat alles mit einer Reise, die es nur einmal geben sollte. Seitdem hat uns weder eine Pandemie noch eine Flugstornierung endgültig aufgehalten.
Zu fünft an die Playa, geplant als einmalige Sache. Dann hatte der Flieger Verspätung, wir bekamen das Geld zurück – und haben es direkt in die nächste Reise gesteckt. Damit war die Sache entschieden.
Zweite Tour, drei Mann mehr. Spätestens jetzt war klar: Das bleibt.
Corona. Die einzige Lücke in der Chronik.
Die komplette Mannschaft, drei Nächte, der Maßstab für alles danach.
Der Hinflug wurde storniert. Also haben wir kurzerhand umgeplant, einen Abend auf dem Wasen in Stuttgart drangehängt und sind erst am Samstag geflogen – für eine einzige Nacht. Gelohnt hat es sich trotzdem.
Jedes Jahr dieselbe Besetzung, dasselbe Getränk, derselbe Pooltag. Wir sehen keinen Grund, daran etwas zu ändern.
Stundenweise buchbar
Du bist zur gleichen Zeit am Ballermann und hast niemanden dabei? Dann kommst du stundenweise mit. Geld nehmen wir keins – die Währung ist Bacardi Cola. Trikots gibt es übrigens nicht zu kaufen, die tragen nur wir.